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Magnetresonanztomographie

Haupteinsatzgebiete:

  • Erkrankungen des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark), in erster Linie Nachweis oder Ausschluss von Tumorerkrankungen, Gefäßmissbildungen, Multipler Sklerose; Diagnose und Verlaufsbeobachtung nach Hirnblutung oder Schlaganfall
  • Erkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke wie z.B. Bandscheibenvorfällle, Meniskus-, Kreuzband- oder Seitenbandverletzungen, denn keine andere Technik kann Weichteilstrukturen wie Muskeln, Sehnen, Bänder oder den Meniskus so gut darstellen wie die MRT.
  • Früherkennung von Erkrankungen des Knochenmarks (Metastasen, Knochentumore, Plasmozytom - Morbus Kahler)
  • Bei der Untersuchung von Bauch- und Beckenorganen sowie in der Brustdiagnostik (MR-Mammographie) setzen wir vermehrt die Kernspintomographie ein.
  • Bein-Becken-MR-Angiographie bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen in den Beinen
  • usw.


Untersuchungsablauf:

Vor der Untersuchung entkleiden Sie sich vollständig. Diese Maßnahme erfolgt aus Sicherheitsgründen. Die MRT basiert auf der Anwendung eines starken Magnetfeldes, und es muss gewährleistet sein, dass sich keine Metallanteile in der Kleidung befinden. Für die MRT gelangen keine Röntgenstrahlen zum Einsatz. Sie liegen während des Vorganges auf einem Untersuchungstisch und werden in das röhrenförmige Untersuchungsgerät gefahren. Während der gesamten Untersuchungszeit stehen Sie mittels Gegensprechanlage, Notfallknopf und durch ein Sichtfenster mit dem Röntgenassistenten, der Röntgenassistentin in Verbindung. Die elektromagnetischen Schaltvorgänge verursachen ein lautes Klopfen, daher bieten wir einen Gehörschutz bzw. Kopfhörer mit Musik an. Bitte bleiben Sie während des anhaltenden Klopfgeräusches entspannt liegen und vermeiden Sie jede Bewegung. Die Untersuchung dauert zwischen 10 und 30 Minuten.

Wichtige Hinweise:

Sie brauchen für jede MRT-Untersuchung eine chefärztlich BEWILLIGTE ZUWEISUNG Ihrer Krankenkasse!

KEINE MRT-Untersuchung bei:

  • Bestimmten Metallimplantaten
  • Metallsplittern (abhängig v. d. Lokalisation im Körper, zB Metallsplitter im Auge)
  • Implantierten Herzschrittmachern
  • Bestimmten Metall-Clips nach Gefäßoperationen im Kopf
  • Elektronischen Implantaten wie Innenohrprothesen
  • Insulinpumpen usw.
  • Auch bei Shuntventilen nach Hydrozephalus ist Vorsicht geboten!


Die meisten chirurgischen Eingriffe werden heute mit „nicht-magnetischen Metallen“ durchgeführt. Diese stellen somit kein Hindernis für die MRT-Untersuchung dar. Informieren Sie uns jedoch in jedem Fall, ob sich in Ihrem Körper Metallteile befinden und fragen sie ihren Operateur ob diese MR-tauglich sind!

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